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EMOTON TONPUTZE
| Weshalb gerade Sie sich für EMOTON - Tonputzprodukte entscheiden werden |
Tonputz ist die logische Weiterentwicklung aus Lehmputz.
Rein biologisch bleibt Tonputz "echter Lehmputz".
Vereinfacht gesagt: Tonputz + Erde + Steine + Verunreinigung = Lehmputz
Die Entwicklung hat bei Lehm nicht halt gemacht und im Laufe der Zeit wurden aus Lehmziegel, Tonziegel gemacht.
Würden Sie Ihre Dachziegel gegen gebrannte Lehmziegel tauschen wollen?
Gefäßen wurde aus Lehm getöpfert, bis sich das Geschirr aus Ton durchsetzte und in weiterer Folge das noch edlere Porzellan hervorbrachte.
Der dafür verwendete Kaolin (spezielle Tonart) ist einer der Hauptbestandteil in unseren Putzen und steht uns im Mühlviertler Bergwerksbetrieb in reinster Form zur Verfügung.
Was ist Lehm?
Lehm ist ein Verwitterungsprodukt unserer Erde. Die Verwitterung erfolgt überwiegend durch die mechanische Zerstörung des Gesteins durch Bewegung von Gletschern, Wasser, durch die sprengende Wirkung gefrierenden Wassers, aber auch durch chemische Reaktion von organischen Säuren der Pflanzen.
Je nach Fundort spricht man von:
- Berglehm oder Geschiebelehm
- Schwemmlehm
- Lößlehm
- Auelehm oder Schlicklehm
Lehm besteht aus:
· Ton
· Schluff (Feinstsand)
· Sand
· Kies
· Steinen
Der für den Lehmbau ausschlaggebende Teil ist der Ton.
Was ist Ton?
Ton ist das ausschlaggebende Bindemittel für Lehmputz und Tonputze.
Physikalisch betrachtet sind Tone verschiedene Schichtkristalle, die übereinanderliegende Netze aus Silizium u. Aluminiumoxid bilden. Die einzelnen Netze sind durch gemeinsame Sauerstoffatome fest miteinander verbunden.
Die Tonplättchen sind von Wasser in kristalliner Form (wie Eis) umgeben - Ton ist hart bzw. trockenDurch Wasserzugabe dringt flüssiges Wasser zwischen die Tonplättchen - Ton wird plastischDurch mechanische Einwirkung wird die äußerste Eisschicht aufgeweicht - Ton wird ebenfalls plastisch (längeres Mischen - Ton wird cremiger)
Um eine gleichbleibende Qualität von Tonputzen zu erzielen, werden für EMOT´ON Tonputze hochkonzentrierte Tone die mit Sand und anderen Silikatmineralien und verschiedenen organischen Fasern abgemagert werden, verwendet. Durch die neuerliche Mischung von Ton und Sand entsteht sozusagen wiederum ein Lehm, der jedoch - im Gegensatz zur ursprünglichen Form – als Baustoff eine konstante Zusammensetzung aufweist.
Ton ist haushalts und Allergiefreundlich
Die Ladungseigenschaft von Tonoberflächen bewirkt eine Verbesserung im Verhältnis von positiv zu negativ geladenen Luft-Ionen in der Raumluft. Dies erhält die Sauerstoff-Kleinionen und reduziert die Feinstaubbildung (kein Asthma und seltener Staubwischen!).
Ton ist selbstbaufreundlich
Unter fachlicher Anleitung kann praktisch jeder mit Ton arbeiten. Da Ton in keinerlei Hinsicht ätzend oder giftig ist, können sogar Kinder mithelfen oder bei Projektarbeiten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Ton ist schön
Ton und die Haut - Ton reagiert bei Hautkontakt neutral, deshalb kann er auch direkt mit den Händen verarbeitet werden. Ton ist bakteriologisch rein und wird deshalb in der Kosmetik für Gesichtsmasken, Schönheitskuren und Schlammbäder verwendet. In der alternativen Medizin wird er zu Entschlackung und Entgiftung des Körpers eingenommen
Die problematischen Eigenschaften:
Ton ist kein genormter Baustoff und muß je nach Fundort verschieden aufbereitet werden. Durch unsere EMOTÓN Tonputz-systeme ist eine gleichbleibende Qualität des Putzes gewährleistet.
Ton schwindet beim Austrocknen, was zu Schwindrissen führt. Gute Produkte bilden viele kleine Schwindrisse, sodass der Grobputz Bewegungen des Untergrundes aufnehmen kann. Das gibt dem Putz so hohe Flexibilität, dass er sogar für Öfen geeignet ist.
Ton ist nicht wasserfest und muss daher vor Regen, Frost und Spritzwasser durch entsprechende Maßnahmen geschützt werden. Durch richtigen konstruktiven Schutz und Anstrich erhält man einen äußerst wertvollen und dauerhaften Baustoff.
Die Eigenschaften von Ton
Ton ist angenehm
Ton reguliert die Raumluftfeuchtigkeit wie kein anderes Material.
Ton nimmt 30 mal soviel Feuchtigkeit auf wie ein gebrannter Ziegel. Und Ton kann diese Feuchtigkeit in gleichem Maß wieder abgeben.
So wird momentan auftretende Feuchtigkeit so lange Zwischengespeichert bis die abtrocknende Luft wieder bereit ist Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch wird Taupunktunterschreitung vermieden (Schimmelbildung) und auch Temperatur ausgeglichen.
Ton ist warm
Tonputz dämmt ähnlich gut wie Isolierputz. Diese hervorragende Eigenschaft bewirkt, dass Tonputzoberflächen in der Wohnung wärmer sind als Oberflächen aus anderen Baustoffen. Daher erhöhen Tonoberflächen die Behaglichkeit in einem Raum deutlich. (Oder erzeugen gleiches Wohlbefinden bei kühlerer und damit gesünderer Raumluft im Winter).
Ton ist langlebig
Ton und Holz sind, wenn sie konstruktiv richtig und damit giftfrei vor Feuchtigkeit geschützt werden, die Lieblingskinder der Baubiologie. Holz und Tonputz haben nahezu das gleiche Dehnungs- und Schwindungsverhalten. Ton besitzt eine niedrige Gleichgewichtsfeuchte, die je nach Luftfeuchte zwischen 0,5 und 5 % schwankt. Durch seine hohe natürliche Kapillarität tendiert der Ton dazu, Holz, das von ihm umschlossen wird, trocken zu halten. Trockenes Holz wird aber praktisch nicht von Schädlingen befallen, auch holzzerstörende Pilze gedeihen nur ab einer relativ hohen dauernden Mindestfeuchte. Ton wirkt daher über Jahrhunderte als natürlicher Holzschutz. Ein Beispiel dafür ist das älteste erhaltene Lehm-Fachwerkhaus Deutschlands aus dem 13. Jahrhundert.
Ton ist wohltuend
Ton bindet Schadstoffe. Ton hat die Fähigkeit, im Wasserdampf gelöste Schadstoffe sowie Gerüche und Rauch aus der Luft zu adsorbieren und neutralisieren. Das vorhandene Allergiepotential in der Raumluft wird verringert.
Ton ist ökologisch
Ton ist abfallfrei und wiederverwendbar. Reine Tonbaustoffe sind ohne Qualitätsverlust beliebig oft wiederverwertbar oder als Beimischung zum Bioabfall kompostierbar.
Ton ist wirtschaftlich
Ton ist imstande energieaufwendig erzeugtes Baumaterial vielfach zu ersetzen. So benötigt z. B. ein aus Holz und Ton errichtetes Haus nur 5% - 20 % der Primärenergie als ein mit "traditionellen" Baustoffen gebautes Haus. Der Kreislauf Herstellung, Verarbeitung und Wiederverwertung bleibt regional überschaubar und umweltschonend. Ton zählt zu jenen Baustoffen, welche für die Nachwelt nie zu einer Hypothek werden.
Die Tonputze von EMOTON sind eine konsequente technische Weiterentwicklung und somit die "Evolution" des Lehmputz.
Im Gegensatz zu Lehm, der eine natürliche Mischung aus Sand, Schluff und Ton ist, wird Tonputz ganz gezielt aus unterschiedlichen Tonen zusammengesetzt, um bestimmte technische und baubiologische Eigenschaften zu erzielen.
Tonputze zeichen sich in vielerlei Hinsicht aus:
* deutlich höhere Tonanteile gegenüber Lehmputz und deshalb herausragende Sortionsfähigkeit
* bestes Raumklima durch hochwertige Tonmineralien
* geringere Schichtstärken, dadurch schnellere Trocknungals Lehmputze
* erheblich preiswertere Verarbeitung, da stets einlagig gearbeitet wird
* innovative technische Systeme für verschiedene Anwendungsbereiche
Tonputz ist die logische Weiterentwicklung aus Lehmputz.
Rein biologisch bleibt Tonputz "echter Lehmputz".
Vereinfacht gesagt: Ton + Erde + Steine + Verunreinigung = Lehm
Das bei der Trennung fehlende Material wird durch reine Tone zB. Porzellanerde ersetzt. Demnach hat Tonputz bei 10-12mm Putzstärke den selben raumklimatisch wirksamen Tongehalt wie bei 20-25mm Lehmputz.
Weiters werden bestimmte Sande mit unterschiedlichen Körnungen beigemengt.
Diese Kombination ermöglicht es unseren patentrechtlich geschützten TON - EINLAGENPUTZ zu erzeugen.
| LEHMPUTZ | TONPUTZ | |
| Abbau | Entfernen der oberflächigen Erde bzw. Humusschicht und Abstich der Lehmablagerung. | Im Bergwerksbetrieb viele Meter unter der Erdoberfläche. Derzeit zwischen 20 und 80 Meter. In diesen Bereich befinden sich keine organischen Stoffe wie Wurzeln oder Gräser die Schimmeln können. |
| Verwendete Materialien | Lehm (Ton, Schluff, Sand, Erde, Steine, Verunreinigungen), Sand, Hanf, Stroh, Flachs, Zellulose, Pigmente, manchmal auch Kalk, Gips oder Leim | Lehm (verschiedene reine hochwertige Tone, Schluff, ), Sand, Flachs |
| Verwendete Produkte | Vorspritzer, Grobputz, Feinputz, Lehmfarbe, Pigmente | in der Regel ist kein Vorspritzer und Grobputz notwendig. Grobputz gibt es auch als Tonputz - günstiger als Grobputz aus Lehm! |
| Arbeitsschritte | Vorspritzer - Grobputz - Feinputz - Oberflächenbeschichtung/Farbe | Einlagenputz - Oberflächenbeschichtung/Farbe |
| Anwendungsgebiete | Lehmputz im Innenbereich ohne Einschränkungen, außer im direkten Spritzwasserbereich. | Tonputz im Innenbereich ohne Einschränkungen, außer im direkten Spritzwasserbereich. |
| Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit | Während Gipsputz eine Feuchtesorption von 20 g/m2; hat, kann Lehmputz laut Dr. Figgemayer je nach Produkt 30-60g/m2; Raumfeuchte aufnehmen und auch schnell wieder abgeben. | Messungen des Bautechnischen Instituts Puchenau bestätigen- Tonputz hat enorme Sorptionsfähigkeiten. Tonputz von EMOTON kann über 195g/m2; Raumfeuchte aufnehmen und auch schnell wieder abgeben. Tonputz hat also erneut seine raumklimatische Überlegenheit bewiesen! |
| Giftstoff Adsorbtion | Gute Werte |
In einer Forschungsarbeit gemeinsam mit der Holzforschung Austria wurde die Absorption verschiedener VOC´s durch verschiedene Tonputze gemessen. Die Ergebnisse haben unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Lehmputz blieb dabei weit abgeschlagen zurück. Link zum Forschungsbericht [102 KB]
Damit kann der Naturbaustoff Tonputz für Allergiker deutliche Erleichterungen und für alle ein traumhaftes Wohngefühl bringen. Was haben Teppiche, Klebestoffe, Zigaretten und Glasreiniger gemeinsam? Sie alle emittieren so genannte VOC´s - flüchtige organische Verbindungen die sich in teils hoher Konzentration in Wohnräumen finden. Diese Substanzen können das „ S ick Building Syndrom “ auslösen und vor Allem Allergikern schwer zu schaffen machen. Der Begriff „ VOC “ sagt streng genommen noch nichts über die Schädlichkeit eines Stoffes aus. Das ätherische Öl des ( g esundheitsfördernden ) Zirbenholzes ist ebenso ein VOC wie das krebserregende Benzol. In geschlossenen Räumen besteht immer Gefahr dass sich hohe Konzentrationen eines Stoffes bilden und je höher die Konzentration desto schädlicher. Denken Sie an eine Zigarette in einem Auto - ohne das Fenster zu öffnen kaum möglich. Die Giftstoff-Konzentrationen dabei sind unglaublich! Ebenso unglaublich wie die bei Messungen von der Holzforschung Austria festgestellte Aufnahmekapazität des Tonputzes. Schon nach 24 h war die 1000 fache Giftstoffmenge des Grenzwertes von Aldehyd aus der Luft verschwunden! Harald Weihtrager, Projektleiter der Fa. EMOTON dazu: „ Das Thema Wohngifte wird in den nächsten Jahren noch deutlich an Bedeutung gewinnen. Durch vielfältige Einflüsse wie Nahrung, Kleidung, aber eben auch Wohnung und Arbeitsplatz werden verschiedene Giftstoffe aufgenommen, die in Summe krank machen können. Jede einzelne Verbesserung kann verhindern, dass der Körper überreagiert. Wir haben daher gezielt an der Verminderung des Schadstoffpegels im gebauten Umfeld gearbeitet - dass dies nun so beeindruckend gelungen ist übertrifft unsere kühnsten Erwartungen. “ Und selbst unter extremen Bedingungen wurde kaum mehr etwas abgegeben. In der Praxis bedeutet dies geruchfreie Hotelzimmer auch wenn der vorhergehende Gast hemmungslos rauchte, sowie unnachahmlichen Geschmack im Restaurant. Oder lieben Sie den Knoblauchgeruch der Hauptspeise während des Desserts? Im Krankenhaus sind bessere Luft und ein geschontes Immunsystem der Patienten zu erwarten und die eigenen 4 Wände werden eine Oase des Wohlbefindens. Wer weiß, vielleicht auch gesunkene Krankenstandstage im neuen Bürogebäude? Die Möglichkeiten sind vielfältig wie unter www.emoton.at ersichtlich - aber eines ist sicher: In vielen Räumen wird diese neue Baustoffgeneration für nie gekanntes Raumklima sorgen. |
| Liter Wasser / m² im Haus | 26Liter / m2 | 16Liter / m2 |
| Gewicht / Transportkosten | 2 - 3fache Materialmenge gegenüber Tonputz | Durch geringere Schichtstärke gegenüber Lehmputz fällt nur die Hälfte bis 1/3 der Materialmenge an, was wiederum die Transportkosten um diesen Faktor (Lademeter am Lkw) senkt. |
| Verbrauch | 2 - 3fache Materialmenge gegenüber Tonputz | Die Hälfte bis ein Drittel |
| Putzstärke | 1-5mm Vorspritzer - 1cm Grobputz - 1-2cm Feinputz - 1mm Oberflächenbeschichtung = Gesamtstärke meist 2-2,5cm | 1cm auf Putztägerplatten wie EMOTherm Holzweichfaserplatten oder Heraklith oder auch auf Ziegel |
| Raumverlust durch Putzstärke bei 150m2 Wohnfläche | Was erspart Tonputz gegenüber Lehmputz? Verputzte Fläche150 m2; Raumhöhe2,80 m Baukosten/m2; Wohnfläche1400 €/m2;Ersparte Fläche0,54 m2;Ersparnis € 750 Grundlage der Berechnung: MaterialPutzstärke Ton- Ziegel Einlagenputz 1,5 cm Lehmputz (Grob/Fein) 2,5 cm | Was erspart Tonputz gegenüber Lehmputz? Verputzte Fläche150 m2; Raumhöhe2,80 m Baukosten/m2; Wohnfläche1400 €/m2;Ersparte Fläche0,54 m2;Ersparnis € 750 Grundlage der Berechnung: MaterialPutzstärke Ton- Ziegel Einlagenputz 1,5 cm Lehmputz (Grob/Fein) 2,5 cm |
| Schimmelbildung |
Bei gutem Lüften fast ausgeschlossen. Es gibt drei mögliche Ursachen für Lehmputze zu schimmeln. Die erste liegt in der Trocknungsphase, hier kann es bei längeren Trocknungszeiten dazu kommen das sich Staub an der klebrigen noch nicht getrockneten Oberfläche sammelt und schimmelt. Für diesen Fall hat der Sachverband Lehm e.V ein Trocknungsprotokoll entwickelt. Hier wird empfohlen die Trocknung bei langsamer Trocknungszeiten durch geeignete Maßnahmen zu beschleunigen. Die zweite Möglichkeit kann durch die im Lehm zugesetzten Pflanzenfasern entstehen die in einem längeren Trocknungsprozess schimmeln können. Normalerweise sollte der Lehmputz annähernd ph-neutral sein. Übrigens sollte kein Baustoff dauerhaft feucht sein. Dann verliert nämlich auch Kalkputz seine Alkalität. Lehmputze nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese auch schnell wieder ab. Im Badezimmer z. B. wird Lehmputz auch aus hygienischen Gründen eingesetzt. Die dritte ist wie schon gesagt, die dauerhafte Durchfeuchtung. |
Bei gutem Lüften eigentlich ausgeschlossen. Durch die geringere Putzstärke und die damit verbundene geringere Wassermenge ist ein schnelleres Austrocknen möglich. |
| Trocknungszeit | 4-8 Wochen | 7-10 Tage |
| Farbe | Lehmputz wird meist mit Erdpigmenten durchgefärbt um eine konstant braune Farbe zu erreichen | Tonputz wird getrocknet grau - beige wie ein ungebranntes Tongefäß |
| Körnung |
Ton als Heilmittel
Reiner Ton besteht aus vielen kleinen Plättchen und hat dadurch eine sehr große
innere Oberfläche. Diese Oberfläche erlaubt es, dem Ton große Mengen an Giftstoffen durch Adsorption zu binden. Daher wirkt Heilerde entgiftend!
Die Silikate (Ton ist ein Aluminiumsilikat) wirken im Magen als Säurepuffer und können daher bei Sodbrand, Gastritis und generell bei Körperübersäuerung helfen. Zudem bewirken die enthaltenen Mineralien eine Remineralisierung (durch Magensäure werden Ionen gebildet und vom Körper aufgenommen) ZB. bei Durchfallerkrankungen. Zusätzlich werden die Bakteriengifte (Toxine) gebunden und aus dem Körper geschleust.
Heilerden wirken außerdem adstringierend (austrocknend) und antiseptisch, wodurch sie als Wundpuder gut geeignet sind.
Ton - ein Heilmittel als Baustoff
In der Antike war neben Luft, Feuer, Wasser und dem Äther, die Erde eines der 5 Elemente. Diese Weltsicht ist noch heute in vielen Kulturen lebendig und wird in ähnlicher Form bei uns durch das chinesische Feng Shui gerade wieder verbreitet.
Die Erde war nicht umsonst so hoch im Kurs - gab sie doch alles was zum Leben notwendig war. Metall, Salz, und viele in der Heilkunst geschätzte Substanzen wie Heilerde (Ton) waren im Überfluss vorhanden.
Der Ton war für die kulturelle Entwicklung besonders wichtig, diente er doch als Rohstoff für Keramiken, als Baustoff und als Heilmittel.
Ton (Lehm) als Baustoff mit Tradition
· Die Zikkurate in Mesopotamien wurden aus Lehmziegeln erbaut, mit einer Schutzschicht aus gebrannten Ziegeln ummantelt und mit Asphalt (heilt Hautkrankheiten) abgedichtet.
· Die chinesische Mauer wurde in Stampflehmbauweise erbaut und erst später mit Ziegel und Steinen verkleidet.
· Im Jemen sind viele kunstvolle Lehmbauten seit Jahrhunderten bewohnt.
· In Ägypten zeigte sich in Versuchen, dass traditionelle Lehmhäuser eine Temperaturschwankung von 22-27°C aufwiesen, wogegen in baugleichen Betongebäuden unter gleichen Bedingungen die Temperatur zwischen 16 und 40°C schwankten.
· Es gibt selbst Flachdächer, die mit salzigem Ton gedichtet sind. Regnet es darauf, quillt der Ton und dichtet alle Fugen. Selbiges passiert auch bei der Dichtung von Schwimmteichen mit Ton.
Doch auch in Mitteleuropa hat der Lehmbau Tradition:
· In Weimar (BRD) sind Funde von Lehmwellerbauten aus dem 9. Jahrhundert vor Christus bekannt.
· In den flachen Gebieten Niederösterreichs und des Burgenlandes sind noch heute viele Stampflehm- und Lehmziegelhäuser bewohnt.
· Im Mühl- und Waldviertel (Norden Österreichs) wurden die traditionellen Steinhäuser als 2-schalige Steinmauer gebaut und die Zwischenräume mit Lehm und kleinen Steinen verfüllt. Als Mörtel und Putz diente ebenso Lehm und Ton, der im Außenbereich zusätzlich mit Kalk dünn überputzt wurde.
· Seit dem Mittelalter wurde Lehm zum Ausfachen von Holzfachwerkhäusern verwendet.
Perspektiven für das Bauen mit Ton
Die heilenden, geruchsadsorbierenden und raumklimatischen Eigenschaften von Ton eröffnen in unserer zunehmend gesundheits- und wellnessorientierten Welt neue Perspektiven.
Die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung bewirkt auch eine Schwankungsdämpfung der Temperatur. So kann in ausgebauten Dachböden im Sommer die Temperatur auf angenehmem Niveau gehalten werden
Die Ionisation der Luft wird optimal unterstützt. Die Luft ist wie in den Bergen reich an Sauerstoff - Kleinionen. Diese sorgen in der Lunge für höhere Sauerstoffaufnahme und stützen das Immunsystem. Wärmebrücken sollen zwar prinzipiell vermieden werden, die negativen Auswirkungen vorhandener Wärmebrücken werden jedoch durch die feuchteregulierenden Eigenschaften von Tonputz minimiert (z.B. Schimmelbildung).
Gerüche und Wohngifte werden vom Ton adsorbiert und katalytisch aufgelöst. Allergien und Umweltkrankheiten (Sick-Building-Syndrom) kann dadurch vorgebeugt werden.
Die kühlende und dabei wärmespeichernde Wirkung von Ton kann sowohl in der Solararchitektur als auch in der Industriearchitektur erfolgsversprechend genutzt werden. So können in Bürogebäuden mit hohen Kühllasten deutliche Reduktionen der Energiekosten durch Tonputze erreicht werden.
Wo wird Tonputz verwendet?
Im Innenbereich kommen die guten Eigenschaften von Tonputz aus bauökologischer
und baubiologischer Sicht voll zum Tragen.
Aufenthaltsräume
(Generell in allen Räumen)
Ausgebaute Dachgeschosse
(vermeidet Barackenklima unter dem Dach und wirkt als natürliche Klimaanlage)
Küchen und Bäder
(ausgenommen im direkten Spritzwasserbereich und unter Fliesen)
Wintergärten
(wegen der guten Wärmespeicherung und der unterstützenden Regelung des Luftfeuchtigkeitshaushaltes)
Vorratsräume
(zur Lagerung von Lebensmitteln)
| Weshalb gerade Sie sich für EMOTON - Tonputzprodukte entscheiden werden |
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