Lehmputz Tonputz Emoton

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Lehmputz / Tonputz

 

  LEHMPUTZ   TONPUTZ 
Abbau  Entfernen der oberflächigen Erde bzw. Humusschicht und Abstich der Lehmablagerung.  Im Bergwerksbetrieb viele Meter unter der Erdoberfläche. Derzeit zwischen 20 und 80 Meter. In diesen Bereich befinden sich keine organischen Stoffe wie Wurzeln oder Gräser die Schimmeln können. 
Verwendete Materialien  Lehm (Ton, Schluff, Sand, Erde, Steine, Verunreinigungen), Sand, Hanf, Stroh, Flachs, Zellulose, Pigmente, manchmal auch Kalk, Gips oder Leim  Lehm (verschiedene reine hochwertige Tone, Schluff, ), Sand, Flachs 
Verwendete Produkte  Vorspritzer, Grobputz, Feinputz, Lehmfarbe, Pigmente  in der Regel ist kein Vorspritzer und Grobputz notwendig. Grobputz gibt es auch als Tonputz - günstiger als Grobputz aus Lehm! 
Arbeitsschritte  Vorspritzer - Grobputz - Feinputz - Oberflächenbeschichtung/Farbe  Einlagenputz - Oberflächenbeschichtung/Farbe  
Anwendungsgebiete  Lehmputz im Innenbereich ohne Einschränkungen, außer im direkten Spritzwasserbereich.  Tonputz im Innenbereich ohne Einschränkungen, außer im direkten Spritzwasserbereich. 
Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit  Während Gipsputz eine Feuchtesorption von 20 g/m² hat, kann Lehmputz laut Dr. Figgemayer je nach Produkt 30-60g/m² Raumfeuchte aufnehmen und auch schnell wieder abgeben.  Messungen des Bautechnischen Instituts Puchenau bestätigen- Tonputz hat enorme Sorptionsfähigkeiten. Spezial - Tonputz von EMOTON kann über 100g/m2; Raumfeuchte aufnehmen und auch schnell wieder abgeben. Tonputz hat also erneut seine raumklimatische Überlegenheit bewiesen!  
Giftstoff Adsorbtion  Gute Werte  In einer Forschungsarbeit gemeinsam mit der Holzforschung Austria wurde die Absorption verschiedener VOC´s durch verschiedene Tonputze gemessen. Die Ergebnisse haben unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Lehmputz blieb dabei weit abgeschlagen zurück. Link zum Forschungsbericht [102 KB] Damit kann der Naturbaustoff Tonputz für Allergiker
deutliche Erleichterungen und für alle ein traumhaftes Wohngefühl bringen.
Was haben Teppiche, Klebestoffe, Zigaretten und Glasreiniger gemeinsam? Sie alle
emittieren so genannte VOC´s - flüchtige organische Verbindungen die sich in teils
hoher Konzentration in Wohnräumen finden. Diese Substanzen können das „ S ick
Building Syndrom “ auslösen und vor Allem Allergikern schwer zu schaffen
machen.
Der Begriff „ VOC “ sagt streng genommen noch nichts über die Schädlichkeit
eines Stoffes aus. Das ätherische Öl des ( g esundheitsfördernden ) Zirbenholzes
ist ebenso ein VOC wie das krebserregende Benzol.
In geschlossenen Räumen besteht immer Gefahr dass sich hohe Konzentrationen
eines Stoffes bilden und je höher die Konzentration desto schädlicher. Denken Sie
an eine Zigarette in einem Auto - ohne das Fenster zu öffnen kaum möglich. Die
Giftstoff-Konzentrationen dabei sind unglaublich! Ebenso unglaublich wie die bei
Messungen von der Holzforschung Austria festgestellte Aufnahmekapazität des
Tonputzes. Schon nach 24 h war die 1000 fache Giftstoffmenge des Grenzwertes
von Aldehyd aus der Luft verschwunden!
Harald Weihtrager, Projektleiter der Fa. EMOTON dazu: „ Das Thema Wohngifte
wird in den nächsten Jahren noch deutlich an Bedeutung gewinnen. Durch vielfältige
Einflüsse wie Nahrung, Kleidung, aber eben auch Wohnung und Arbeitsplatz
werden verschiedene Giftstoffe aufgenommen, die in Summe krank machen
können. Jede einzelne Verbesserung kann verhindern, dass der Körper überreagiert.
Wir haben daher gezielt an der Verminderung des Schadstoffpegels im gebauten
Umfeld gearbeitet - dass dies nun so beeindruckend gelungen ist übertrifft
unsere kühnsten Erwartungen. “
Und selbst unter extremen Bedingungen wurde kaum mehr etwas abgegeben. In
der Praxis bedeutet dies geruchfreie Hotelzimmer auch wenn der vorhergehende
Gast hemmungslos rauchte, sowie unnachahmlichen Geschmack im Restaurant.
Oder lieben Sie den Knoblauchgeruch der Hauptspeise während des Desserts?
Im Krankenhaus sind bessere Luft und ein geschontes Immunsystem der Patienten
zu erwarten und die eigenen 4 Wände werden eine Oase des Wohlbefindens. Wer
weiß, vielleicht auch gesunkene Krankenstandstage im neuen Bürogebäude?
Die Möglichkeiten sind vielfältig wie unter www.emoton.at ersichtlich - aber eines ist
sicher: In vielen Räumen wird diese neue Baustoffgeneration für nie gekanntes
Raumklima sorgen.  
Liter Wasser / m² im Haus  26Liter / m2   16Liter / m2  
Gewicht / Transportkosten  2 - 3fache Materialmenge gegenüber Tonputz   Durch geringere Schichtstärke gegenüber Lehmputz fällt nur die Hälfte bis 1/3 der Materialmenge an, was wiederum die Transportkosten um diesen Faktor (Lademeter am Lkw) senkt. 
Verbrauch  2 - 3fache Materialmenge gegenüber Tonputz  Die Hälfte bis ein Drittel 
Putzstärke  1-5mm Vorspritzer - 1cm Grobputz - 1-2cm Feinputz - 1mm Oberflächenbeschichtung = Gesamtstärke meist 2-2,5cm  1cm auf Putztägerplatten wie EMOTherm Holzweichfaserplatten oder Heraklith oder auch auf Ziegel 
Raumverlust durch Putzstärke bei 150m2 Wohnfläche   Was erspart Tonputz gegenüber Lehmputz? Verputzte Fläche150 m2; Raumhöhe2,80 m Baukosten/m2; Wohnfläche1400 €/m2;Ersparte Fläche0,54 m2;Ersparnis € 750 Grundlage der Berechnung: MaterialPutzstärke Ton- Ziegel Einlagenputz 1,5 cm Lehmputz (Grob/Fein) 2,5 cm   Was erspart Tonputz gegenüber Lehmputz? Verputzte Fläche150 m2; Raumhöhe2,80 m Baukosten/m2; Wohnfläche1400 €/m2;Ersparte Fläche0,54 m2;Ersparnis € 750 Grundlage der Berechnung: MaterialPutzstärke Ton- Ziegel Einlagenputz 1,5 cm Lehmputz (Grob/Fein) 2,5 cm  
Schimmelbildung  Bei gutem Lüften fast ausgeschlossen. Es gibt drei mögliche Ursachen für Lehmputze zu schimmeln.

Die erste liegt in der Trocknungsphase, hier kann es bei längeren Trocknungszeiten dazu kommen das sich Staub an der klebrigen noch nicht getrockneten Oberfläche sammelt und schimmelt.
Für diesen Fall hat der Sachverband Lehm e.V ein Trocknungsprotokoll entwickelt. Hier wird empfohlen die Trocknung bei langsamer Trocknungszeiten durch geeignete Maßnahmen zu beschleunigen.

Die zweite Möglichkeit kann durch die im Lehm zugesetzten Pflanzenfasern entstehen die in einem längeren Trocknungsprozess schimmeln können.

Normalerweise sollte der Lehmputz annähernd ph-neutral sein.

Übrigens sollte kein Baustoff dauerhaft feucht sein. Dann verliert nämlich auch Kalkputz seine Alkalität.

Lehmputze nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese auch schnell wieder ab. Im Badezimmer z. B. wird Lehmputz auch aus hygienischen Gründen eingesetzt.

Die dritte ist wie schon gesagt, die dauerhafte Durchfeuchtung.  
Bei gutem Lüften eigentlich ausgeschlossen. Durch die geringere Putzstärke und die damit verbundene geringere Wassermenge ist ein schnelleres Austrocknen möglich. 
Trocknungszeit  4-8 Wochen  7-10 Tage 
Farbe  Lehmputz wird meist mit Erdpigmenten durchgefärbt um eine konstant braune Farbe zu erreichen   Tonputz wird getrocknet grau - beige wie ein ungebranntes Tongefäß  
Körnung     

 

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