EMOTON Ton-Grobputz

Zusammensetzung:

hochwertige Tone, Flachs, Quarzsand 0-2mm

 

Anwendung:

als Grobputz (Unterputz) für EMOTON Edelputze

 

Lieferform:

1000 kg Big Bag oder 25 kg Säcke

 

Lagerung:

Tonbaustoffe müssen trocken gelagert werden. Die trockene Lagerung ist nahezu unbegrenzt möglich.

 

Mörtelbereitung:

Der EMOTON Grobputz ist ein trockener Fertigputz. Er wird nur durch Wasserzugabe verbrauchsfertig.
Das Mischen ist sowohl im Freifallmischer, wie auch mit Zwangsmischern möglich. Beim Mischen ist zu
beachten, dass eine Mischzeit von mindestens 10 Minuten eingehalten wird um einen vollständigen
Aufschluss des Materials zu gewährleisten.

 

Putzgrund:

Tonputze verbinden sich nur mechanisch mit dem Untergrund, was eine vorspritzerähnliche (raue)
Oberfläche voraussetzt. Im Zweifelsfall ist ein Vorspritzer auf Trasskalkbasis aufzubringen. Vor Aufbringen
des EMOTON Tonputzes muss der Putzgrund im Verhältnis zu seiner Saugfähigkeit unter Umständen
vorgenässt werden.

 

Putzauftrag:

Der EMOTON Grobputz kann sowohl händisch, als auch maschinell aufgebracht werden. Zu beachten ist,
dass maximal eine Schichtstärke von 2,5 cm (mit der Putzmaschine eher weniger) auf einmal aufgebracht
werden darf. Erst nach vollkommener Abtrocknung dieser Schicht darf eine weitere Putzschicht aufgebracht
werden, wobei die Oberfläche leicht vorgenässt wird.

 

Putzmörtelstärke:

in der Regel 1-4 cm

 

Verbrauchswerte:

auf porosiertem Ziegel 15 kg/cm/m²
auf Ziegel NF 17 kg/cm/m²
(bezogen auf 1 cm Putzstärke und 1 m² Fläche)

 

Oberfläche, Struktur:

Die EMOTON Grobputze bekommen nach vollständiger Austrocknung so genannte Trockenrisse. Das ist
kein Materialfehler! Ganz im Gegenteil, diese Rissbildung ist sogar erwünscht, da sich der auf dem
Grobputz aufzubringende EMOTON Edelputz dadurch noch besser mit der ersten Putzschicht verbindet.

 

Hinweise und Allgemeines:

Tonputze trocknen und erhärten nur durch das Verdunsten des Anmachwassers. Das kann in Abhängigkeit von Putzstärke, Witterung und Lüftungsmöglichkeit zwischen wenigen Tagen und 2-3 Wochen dauern. Unter ungünstigen Witterungsverhältnissen (z.B. Spätherbst) kann künstliche Trocknung erforderlich sein. Bei zu langsamer Trocknung kann vorübergehend etwas Schimmel auftreten. Dies sind Weißschimmelarten (wie bei Käse), welche harmlos sind. Mit der Austrocknung des Putzes verliert der Schimmel zudem jede Entwicklungsgrundlage, er stirbt ab und hat keine Auswirkung auf den Innenraum. Generell gilt, dass die Luft- und Untergrundtemperatur während der Putz- und Trocknungszeit + 5° C nicht unterschreiten sollte. Zement, Kalk oder andere Bindemittel dürfen keinesfalls beigemischt werden.

Tonputz unter Wandfliesen (über 3-4 m² durchgehende Flächen) sollte möglichst vermieden werden. An diesen Wandabschnitten sollte Kalk-, Zement-, oder Trasskalkputz aufgebracht werden.

 

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